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Gehört David Hasselhoff zu Deutschland, Professor Kleiner?

Kaum ein anderen US-Star ist in Deutschland so bekannt wie David Hasselhoff. Gerüchten zu Folge sang er mit „Looking for freedom“ die Berliner Mauer im Alleingang nieder. Aber reicht das um zu Deutschland zu gehören?

 

The Hoff kommt zurück nach Deutschland. Mit „30 Jahre Looking for Freedom" tourt er durch Deutschland und Östereich. Aber was macht den Mythos Hasselhoff wirklich aus?

Marcus S. Kleienr

In seiner 17. Ausgabe beschäftigt der Spiegel sich mit dieser Frage. Hilfe holten sich sich hierfür bei Prof. Dr. Marcus S. Kleiner, Studiengangsleiter Erlebniskommunikation.

Für Kleiner ist klar, dieses Konzert Silvester 1989 machte aus einem „völlig unpolitisches Seriendarsteller“ eine „Figur mit gewisser historischer Relevanz“. Natürlich ist Hasselhoff nicht verantwortlich für den Fall der Mauer, aber der Mythos lebt. Auch durch ihn. Noch heute laufen auf seinen Konzerten Mitschnitte des 89er Auftrittes.

Zudem bedient er mit seiner Art gleich mehrere Generationen. Die Älteren kennen ihn aus den Serien der 80er, wo alles perfekt und ironiefrei war. Hasselhoff selbst gibt sich in der Gegenwart aber selbst gern locker und selbstironisch. Etwas was den 20jährigen gefällt.

Aber trotzdem stellt sich die Frage, wieso für seine Konzerte bis zu 530 Euro gezahlt werden. „In Deutschland, und das finde ich etwas besorgniserregend, gibt es einen ausgeprägten Nostalgiewahn“, so Kleiner. Serien wie Baywatch oder Knight Rider werden auch heute noch gerne geschaut obwohl sie alles andere als medienästhetisch sind.

Dieser Trend setzt sich auch in anderen Bereichen fort, merkt der Professor an. „Es gibt eine massive Verklärung der guten, alten Zeit. Das Zurücksehnen ins Vergangene, lässt sich ja teilweise auch durch politische Entwicklungen beobachten, Stichwort:AFD."

Das gesamte Interview können Sie in der 17. Ausgabe 2018 des Spiegels auf S.60 nachlesen.

Unser Kontakt

Marcus Kleiner

Prof. Dr. Marcus S. Kleiner

Studiengangsleiter

für den M.A. Erlebniskommunikation
Prof. für Kommunikations- und Medienwissenschaft
Forschungskoordinator
Telefon +49 30 2332066-10 E-Mail schreiben