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Forschung

Fernsehen bis zur Schamgrenze

Unter dem Titel "Scham und Gesellschaft: Von "Frauentausch" bis "TV-Total"", referiert hdpk Medienpsychologie Prof. Dr. Clemens Schwender gemeinsam mit zwei weiteren Experten über die Wirkung von Reality Shows auf Rezipienten.

Foto: David Brandt

In den 90er Jahren hielt das Format der sogenannten Real-People-Shows Einzug ins Fernsehen und erfreut sich seither zunehmender Beliebtheit. Während die Produzenten den Erfolg dieser Shows mit der vermeintlichen Authentizität ihrer Darsteller begründen, wurde von Kritikern schon früh der Verdacht geäußert, dass diese Formate weniger der Identifikation mit den Personen als der Aufwertung des Zuschauers selbst dienen. Als bestimmende Kräfte für den Erfolg beim Publikum gelten ein unverhohlener Voyeurismus und eine lustvolle Fremdscham über diejenigen, die sich öffentlich lächerlich machen.

Anhand von kommentierten Beispielen aus einschlägigen Sendungen können die Gäste mit den Referenten diskutieren: Welche Wirkung erzielen diese Formate bei uns als Publikum? Handelt es sich um eine Strategie der sozialen Aus- und Abgrenzung? Oder geht es um eine neuartige Form der öffentlichen Beschämung, in der Nichtkonforme gedemütigt und dem Spott preisgegeben werden? 

Mit: 
Prof. Dr. Clemens Schwender, Medienpsychologe, SRH Hochschule der populären Künste (hdpk)
Dr. Patrick Wöhrle, Soziologe, TU Dresden
Felix Wesseler, Pressesprecher, filmpool Film- und Fernsehproduktion GmbH

Moderation: Dr. Tanja Prokic, Medien- und Kulturwissenschaftlerin, TU Dresden

Wann: Mittwoch, den 12. April 2017 von 19:00 bis 21:00 Uhr

Wo: im Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

Foto: David Brandt (Quelle: DHMD.de)

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Lesen Sie in diesem Bericht, wie es in Dresden war.

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Clemens Schwender

Prof. Dr. Clemens Schwender

Professor

für Medienpsychologie
Telefon +49 30-2332066-36 E-Mail schreiben