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Forschung Programme und Projekte
Programme und Projekte

Programme & Projekte der hdpk

Programme & Projekte an der hdpk in Berlin

Projekttitel: Visualisierung vom DQR des BMBF

Projektauftrag: Konzeption und Visualisierung der DQR des BMBF als Animation

Projektleitung: Prof. Lars Roth

Projektpartner: BMBF, Prof. Sonja N. Umstätter, Mario Gorniok-Lindenstruth, Studierende des Studiengangs B.A. Motion Design.

Projektbeschreibung: Der DQR ist ein Instrument zur Einordnung der Qualifikationen des deutschen Bildungssystems. Er soll zum einen die Orientierung im deutschen Bildungssystem erleichtern und zum anderen zur Vergleichbarkeit deutscher Qualifikationen in Europa beitragen.

Um transparenter zu machen, welche Kompetenzen im deutschen Bildungssystem erworben werden, definiert er acht Niveaus, die den acht Niveaus des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) zugeordnet werden können.

Der EQR dient als Übersetzungsinstrument, das hilft, nationale Qualifikationen europaweit besser verständlich zu machen.

Das künstlerische Forschungsprojekt analysiert gemeinsam mit den Beteiligten des BMBF und der hdpk den Aufbau und die Inhalte des DQR. Die grundlegenden Informationen sollen für eine visuelle Darstellung (Animation) extrahiert und aufgearbeitet.

Der DQR richtet sich an vier Hauptzielgruppen:

  • Lernende
  • Berufstätige
  • Unternehmen
  • Bildungseinrichtungen 

Die grundlegende Frage die beantwortet werden soll, lautet: Was nutzt den unterschiedlichen Zielgruppen der DQR?

Dafür werden Konzepte mit Studierenden entworfen, die in ständiger Abgleichung mit dem BMBF weiterentwickelt werden. Durch Erstellen von Moodfilmen und -sounds wird das "Look and Feel" für die Endergebnisse kreiert.

Beantwortet wird die o.g. Frage anhand von vier Animationen, je eine mit relevanten Informationen für jede Zielgruppe und einer "Metaanimation" die alle grundlegenden DQR-Informationen zusammenfasst (für alle Zielgruppen relevant).

Hier geht's zum Künstlerischen Entwicklungsprojekt

Projekttitel: Musik erleben – Konflikte kennen – Probleme lösen

Projektauftrag: Forschungsauftrag des Musicboard Berlin und der Senatskanzlei, Politische Grundsatz- und Planungsangelegenheiten, der Regierende Bürgermeister Berlin im Rahmen der Projektschiene 2013 "Pop im Kiez"

Projektleitung: Prof. Dr. Ulrich Wünsch

Projektpartner: Prof. Dr. Welker, Prof. Dr. Clemens Schwender, Harald Olkus, Dr. Dietmar Elflein

Projektbeschreibung: Das Musikgeschehen in Berlin ist geprägt von diversen Stakeholdern, Locations und Ereignissen. Nicht alle stimmen zu jeder Zeit darin überein, was nötig und was möglich ist.

Die Interessen sind verschieden: geht es etwa um Lautstärke und Ruhe, um Erlebnisdichte und Privatsphäre, um Quartiersbelebung und Anwohnerbedürfnisse, um Auftrittsmöglichkeiten und Stadt-Image, um diverse Publika und um Medien und Menschen.

Die Konflikte um Schließungen von Clubs, um die Verlagerung von Musik-Geschehen, um Straßenfeste, Paraden und anderem mehr zeichnen ein scheinbar klares, andererseits, schaut man näher hin, ein doch sehr diffuses Bild.

Eine zentrale Frage, die beantwortet werden will, um die Musik-Zukunft Berlins besser gestalten zu können, lautet: Wie kann man die bestehenden Konflikte besser erkennen? Wie kann man in den bestehenden und zu erwartenden Konflikten vermitteln?

Hierzu wurde eine erste Evaluation des Bestehenden, verbunden mit der Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten und einer Empfehlung von möglichen Programmschritten vorgelegt.

Finanzierung: 14.000,- € durch das Musicboard Berlin

Output: Forschungsbericht

Status: abgeschlossen

Projekttitel: (Miss)verständliche Sicherheitshinweise – Untersuchung zur Textverständlichkeit von Sicherheitshinweisen in Bedienungsanleitungen für Haushaltskleingeräte

Projektleitung: Hannes Güther, Prof. Dr. Clemens Schwender

Projektpartner: Uni Krems

Projektbeschreibung: Nach einer qualitativen Analyse unterschiedlicher Adressierung an den Leser einer Gebrauchsanleitung mit sicherheitsrelevanten Hinweisen (persönliche Anrede vs. unpersönlicher Infinitiv) und der Formulierung des Sollens oder Nichtsollens (positive vs. negative Formulierung) wird im zweiten Teil der Arbeit durch einen empirischen Versuch am Leser getestet. Im Fokus dabei stehen sowohl Textverständlichkeit als auch die emotionale Wirkung der Versuchstexte auf die Probanden.

Im Ergebnis zeigt sich, dass persönlich positiv formulierte Texte das Verständnis beim Leser signifikant steigern.

Artikel: folgt in Kürze

Status: abgeschlossen

Projekttitel: Der Einfluss von Beispielen auf Lesemotivation und Verständnis bei Gebrauchsanleitungen

Projektleitung: Michael Bruckmann, Prof. Dr. Clemens Schwender

Projektpartner: Uni Krems

Projektbeschreibung: Empirische Untersuchung, ob Beispiele in Anleitungstexten das Verständnis der Inhalte erhöhen und vielleicht sogar die Lesemotivation der Lesenden fördern kann.

Im Ergebnis zeigt sich deutlich, dass Beispiele in Anleitungstexten sowohl das Verständnis fördern, als auch die Lesemotivation erhöhen.

Artikel: Bruckmann, M. & Schwender, C. (2011): Die beispielhafte Anleitung. Technische Kommunikation, (33) 4, 53-56

Status: abgeschlossen

Projekttitel: Täglich warten auf Post – Feldpost im Zweiten Weltkrieg

Projektleitung: Prof. Dr. Clemens Schwender, Dr. Jens Ebert

Projektpartner: Museum für Kommunikation Berlin, Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek

Projektbeschreibung: Die Wahrnehmung des Zweiten Weltkrieges, der Gesellschaft und der sozialen Netzwerke im Spiegel von Feldpostbriefen und anderen Ego-Dokumenten.

Das Feldpost-Archiv ist eine unabhängige Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich um die Förderung von Forschung bemüht, die Feldpost als Quelle nutzt.

Dazu wollen wir Archive, die Feldpost in ihren Beständen haben, unterstützen und zusammenbringen, Literatur zusammenstellen, die entweder Feldpostbriefe publiziert oder sie als Quelle nutzt, eine Plattform bieten, wo Wissenschaftler, Studierende und auch Künstler ihre Arbeiten vorstellen können, sowie Netzwerke für gemeinsame Forschung aufbauen und befördern.

Feldpost kann verstanden werden als schriftlich fixierter Dialog zwischen zwei oder mehr Personen. Durch die Verschriftlichung kann Alltagskommunikation erstmals und einzigartig erforscht werden.

Quod non est in actis, non est in mundo. Was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt. Die Sensibilisierung für diese Frage nach dem Individuum gehört zum Repertoire einer Geschichtswissenschaft, die auf der Suche nach Wirklichkeit präzisere Antworten finden will. In diesem Zusammenhang waren Privatkorrespondenzen historisch bedeutsamer Persönlichkeiten schon immer ein beliebtes Objekt der Forschung.

Ungewöhnlich ist die Tatsache, dass in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg eine der wertvollsten Quellen für die Innenansicht eines Systems spät von vielen Wissenschaftsdisziplinen in ihrem Wert erkannt wurde: Kriegs- oder Feldpostbriefe. Soldaten schreiben an ihre Angehörigen – Angehörige schreiben an die Soldaten im Feld.

Publikationen:

  • Didczuneit, V. (2011): Museum und Feldpost. In: Didczuneit, V.; Ebert, J. & Jander T. (Hrsg.): Schreiben im Krieg. Schreiben vom Krieg. Feldpost im Zeitalter der Weltkriege. Essen: Klartext, 23-33
  • Didczuneit, V.; Ebert, J. & Jander T. (2011) (Hrsg.): Schreiben im Krieg. Schreiben vom Krieg. Feldpost im Zeitalter der Weltkriege. Essen: Klartext
  • Ebert, J. & Jander, T. (2009): Endlich wieder Mensch sein. Feldpostbriefe des Deserteurs Hans Stock 1943/44. Berlin: trafo
  • Ebert, J. (2009): Ein privates Medium von öffentlichem Interesse. Zur Geschichte der Feldpost in Deutschland. In: Katalog zur Ausstellung "Bilderschlachten. 2000 Jahre Nachrichten aus dem Krieg. Technik – Medien – Kunst", Osnabrück: Vandenhoeck & Ruprecht, 172-183
  • Ebert, J. (2012): Feldpostbriefe: authentische Quelle oder literarischer Text? In: Egyptien, J. (Hrsg.): Erinnerung in Text und Bild. Berlin: Akademieverlag, 315-324
  • Jander, T. (2010): Sprechende Feldpostbriefe. Private Propaganda und akustisches Gedächtnis. In: Maier, R. (Hrsg.): Akustisches Gedächtnis und Zweiter Weltkrieg, Göttingen, 159-193
  • Jander, T.; Kiewitz, S.; Mann, C.; Gehrmann, K. & Lüttgemann, M. (2005): Überlebenszeichen. Feldpostbriefe aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Archiv. Post- und Telekommunikationsgeschichte, 1, 30-34
  • Schwender, C. (2007): Wahrnehmung und Funktion von Massenmedien in Feldpostbriefen des Zweiten Weltkrieges In: Glunz, C.; Pelka, A. & Schneider, T. F. (Hrsg.): Information Warfare. Die Rolle der Medien (Literatur, Kunst, Photographie, Film, Fernsehen, Theater, Presse, Korrespondenz) bei der Kriegsdarstellung und -deutung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 270-286
  • Schwender, C. (2009): Formale und inhaltliche Erschließung von Ego-Dokumenten aus dem Zweiten Weltkrieg - Erfahrungen aus der Feldpostsammlung Berlin. In: Seifert, M. & Friedreich, S. (Hrsg.): Alltagsleben biografisch erfassen. Zur Konzeption lebensgeschichtlich orientierter Forschung. Dresden: Thelem, 79-92
  • Schwender, C. (2011): Feldpost als Medium sozialer Kommunikation. In: Didczuneit, V.; Ebert, J. & Jander, T. (Hrsg.): Schreiben im Krieg – Schreiben vom Krieg – Feldpost im Zeitalter der Weltkriege. Essen: Klartext, 127-138

Status: laufend

Projekttitel: Präferierte Plakate – Sortierstudien und Q-Sort als Methoden der Präferenz-Ermittlung

Projektleitung: Prof. Dr. Clemens Schwender, Prof. Lars Roth

Projektpartner: Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin

Projektbeschreibung: Geklärt werden sollen die Einflüsse und Ursachen für ästhetische Präferenzen.

In einer Studie werden die Methoden der ungestützten Erinnerung, Q-Sort und Sortierstudien zusammen in einer Testreihe angewendet. 14 Plakatmotive für eine Image-Kampagne werden 50 Versuchspersonen vorgelegt. An welches Motiv erinnern sich die VPs spontan, wie werden sie in eine Präferenz-Reihenfolge gebracht und welche Motive werden mit anderen zusammengebracht?

Die Methode der Sortierstudie wurde weiterentwickelt und um eine Netzwerk-Analyse im Sinne von starken oder schwachen Verknüpfungen ergänzt.

Status: laufend

Projekttitel: Visuelle Framing-Effekte – Zur Wirkung von Gesichtern bei peripherer und aufmerksamer Wahrnehmung auf die Urteilsbildung

Projektleitung: Prof. Dr. Clemens Schwender, Prof. Lars Roth

Projektbeschreibung: Ein Gesicht bietet dem Betrachter eine Reihe von Informationen: So werden Attraktivität und Sympathie durch Merkmale des Gesichtes mitbestimmt. Doch was, wenn die selbe Person medial unterschiedlich präsentiert wird? Wie stark werden Gesichtsausdruck, Schminke oder Kleidung wahrgenommen und wie beeinflussen sie die Urteilsbildung über die dargestellte Person?

In einem Online-Experiment (N=594), das auf Gruppenvergleiche angelegt ist, wurden kurze Texte mit Beschreibungen von Straftaten vorgelegt, wobei Fotografien und/oder die Namen der Beschuldigten variiert wurden. Die Versuchspersonen waren aufgefordert, ein Urteil abzugeben. Der Einfluss durch die variierten Fotos kann so ermittelt werden.

Vorträge:

  • Prof. Dr. Clemens Schwender, Marie Schwender: DGPuK-Fachgruppentagung: "Visuelle Kommunikation", Tagungsthema: "Visual Framing". / Framing-Effekte messen, Brown Bag Lecture mit Ausstellung der Test-Fotografien, Berlin, 29. November bis 1. Dezember 2012

Publikation:

  • Visuelle Framing-Effekte – Zur Wirkung von Gesichtern bei peripherer und aufmerksamer Wahrnehmung auf die Urteilsbildung (S. 235-263). In: S. Geise, S. & Lobinger, K. (Hrsg.): Visual Framing – Perspektiven und Herausforderungen der Visuellen Kommunikationsforschung. Köln: Herbert von Halem Verlag

Status: abgeschlossen

Project Title: The Art of Management: Dance, Leadership and Organisation

Coordination: Prof. Dr. Brigitte Biehl (Biehl-Missal)

Partner: Dr. Christina Volkmann, Essex Business School, University of Essex

Description of the Project: Answering calls for new social and creative skills to develop current leadership theory and practice, the project enhances our understanding of leadership as an embodied activity and a relational phenomenon.

The approach acknowledges calls for innovative and sustainable approaches to leadership and also relates to broader issues of enabling, supporting and managing creative and interdisciplinary teams (for example in the creative and cultural industries) which requires new approaches beyond traditional management theory. The findings will also have practical implications for the application in leadership development programmes and management education.

The project applies dance and movement as a new arts-based research method. Workshops with hospitality professionals and students from Edge Hotel School and organisational members have been be conducted in which participants perform improvisational movement exercises under the guidance of a trained choreographer. The study develops our understanding of leadership as an embodied and relational phenomenon (Ladkin, 2013) and draws on studies on the aesthetics of management and organisation (Taylor and Hansen, 2005). While theatre, jazz and painting have been used as perspectives on organisations, dance is considered a promising new research approach to explore many body-based dimensions of leadership that are increasingly relevant in post-Fordist work settings today. This project aims to analyse dance interventions in organisations in order to enhance our understanding of this tool and its impact on leader-follower-relationships: Can these interventions increase participants’ mastery and reflection of personal leadership styles (e.g. “giving space”) and/or follower dynamics, including embodied/tacit forms of approval or rejection? How to tacit structures (as social choreographies) influence people’s interaction, how to participants negotiate and alter these routines? The focus on the body and its embeddedness in social contexts furthermore promises insights into gendered and female leadership styles and representation. The performance of movement in addition to this relates to health issues in contemporary ‘immobile’ office work.

Funding: 2.000 GBP, Essex Business School Research Fund

Publications: articles on the topic are under-review with international management journals.

Publications on related studies on dance, leadership and management include:

Biehl-Missal, B. & Springborg, C. (2016) Dance, Leadership, and Organisation – Special Issue. Organizational Aesthetics, 5(1): 1-10. http://digitalcommons.wpi.edu/oa/vol5/iss1/

Biehl-Missal, B. (2016) Filling the ‘empty space’: Site-specific dance in a techno club, Culture and Organisation http://www.tandfonline.com/eprint/DuuaFdUgBHZ27F9DKx3j/full

Biehl-Missal, B. (2016) ‘I write like a painter’: Feminine creation with arts-based methods in organizational research’. Gender, Work and Organization 22(2): 179-196 http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/gwao.12055/abstract

Status: on-going

Sie haben Fragen? Dann sprechen Sie uns an.

Lars Roth

Prof. Lars Roth

Studiengangsleiter

für den B.A. Motion Design, B.A. Kommunikationsdesign & B.A. Interaction Design
Telefon +49 30-2332066-32 E-Mail schreiben
Sonja Umstätter

Prof. Sonja Umstätter

Professorin

für Bewegtbild
Telefon +49 30 2332066-10 E-Mail schreiben
Matthias Welker

Prof. Dr. Matthias Welker

Fachbereichsleiter

für Medienkommunikation & Management
Studiengangsleiter Medienmanagement
Professor für Medienwirtschaft
Telefon +49 30 2332066-31 E-Mail schreiben
Marcus Kleiner

Prof. Dr. Marcus S. Kleiner

Studiengangsleiter

für den M.A. Erlebniskommunikation
Prof. für Kommunikations- und Medienwissenschaft
Forschungskoordinator
Telefon +49 30 2332066-10 E-Mail schreiben
Fallback Kontakt

Dr. Britta Ohm

Lehrbeauftragte

für Recherche
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Dietmar Elflein

Dr. Dietmar Elflein

Lehrbeauftragter

für Musikwissenschaft
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